Um die 1775 übernimmt der Musbacher Bauernsohn Martin Eisenbach das gräfl. Lehen mit Taverne. Martin Eisenbach II Tafelwirt Metzger und Beck verheiratet mit Martha Sauter, Wirtstochter von Laubbauch, übernimmt in zweiter Generation 1805 den Löwen. 1816 wurde das Hofgut so beschrieben. 2 - stöckiges Wohnhaus, Scheuer und Stallung unter einem Dach, nebst tafern Gerechtigkeit, in einem zweistöckigem Speicher, waren Wasch und Backhaus. Eine Schweinestallung. Kraut und Baumgarten und Äcker, ergeben eine Lehen Hofgröße von etwa 20 Hektar (ca. 60 Morgen). Hierzu kommen auch noch Wiesen als Eigengut. Ein Viehbestand von 5 Pferden, 2 Stieren, 2 Schweine, 3 Ferkel und 14 Hühner. Beachtlich war der Weinvorrat des Löwenwirts, 1138 Liter!

1842 übergab er seinen Sohn Martin das Anwesen, dieser war auch 31 Jahre Schultheiß im Ort auch dessen Sohn Germann Eisenbach, war von 1890 - 1895 Schultheiß im Ort. Mitte des Jahrhunderts haben die Eisenbachs den Löwen verlassen. Nach einigen Nachpächtern kaufte 1901 Fridolin Härle von OttoManz den Gasthof zum Löwen mit 17 Hektar Grund. Der Name Eisenbach, der hier tür mehr als 100 Jahre das gesellschaftliche Leben geprägt hat verschwindet nun aus dem Ort.

Pächter übernehmen jetzt das Kommando auf dem Löwen. In Knapp 100 Jahren wirten mindestens 16 verschiedenen Familien auf der altwürdigen Taverne. Übrigens, zum "goldenen" Löwen ist die Gastwirtschaft erst 1927 geworden. Die Erbfolge auf dem 1932 6,4 Hektar großen Hof, treten Sohn und Enkel Anton Reichsteiner an, diese Hofbewirtschaftung endet 1995. Danach übernahm Familie Kopp das Anwesen das mittlerweile zu einem schönen Gasthof geworden ist. Seit 2009 ist nun Familie Helmut Stiemert auf dem, nun wunderschönem Landgasthof. Der goldene Löwe hat einen Gastraum für 50 Personen Nebenzimmer 40 Personen Raucherzimmer 25 Personen und 4 modern eingerichtet Doppelzimmer. Im Sommer wird der sehr schöne große Biergarten gern besucht.